Category: Programme - Tags: , - 2013.05.25

Mostri e Tarocchi: Die Kunst der Gärten

25. Mai 2013 - 31. Mai 2013

Bomarzo 2013
Bomarzo 2013

Die Italiener, schreibt Jakob Burckhardt, sind die frühesten unter den Modernen, welche die Gestalt der Landschaft als etwas Schönes wahrgenommen haben. Die italienische Gartenkunst entstand aus dem Willen, innerhalb der Natur und mit der Natur zu bauen. Hinzu kam der Gedanke, das Wesen und die Gesetze der Natur im Garten darzustellen. Der Garten wurde zum Erlebnisraum, er sollte einerseits harmonisch sein, anderseits in Erstaunen versetzen, die Vorstellungskraft beflügeln und die Phantasie anregen. In Italien entstanden seit der Renaissance Gärten, welche die gesamte europäische Gartenkunst beeinflusst haben.

Impressionen der „Kunst der Gärten“ 2013:


Villa di Castello
Villa di Castello
La Grotta degli animali
La Grotta degli animali
Petraia
Petraia
Ausgemalter Innenhof
Ausgemalter Innenhof
Grotta di Buontalenti
Grotta di Buontalenti
Skulpturengang
Skulpturengang
Neptunbrunnen
Neptunbrunnen
Bomarzo - Die Sirenen
Bomarzo – Die Sirenen
Bomarzo - Drache
Bomarzo – Drache
Im schiefen Haus
Im schiefen Haus
Bomarzo - Die Erde
Bomarzo – Die Erde
Gartenanlage des Castello Ruspoli
Castello Ruspoli
Villa Lante - Fresken
Villa Lante – Fresken
Villa Lante - Kaskaden
Villa Lante – Kaskaden
Niki - Il mago
Niki – Il mago
Niki - Die Liebenden
Niki – Die Liebenden
Niki - Sonnenvogel
Niki – Sonnenvogel
Niki - Altar
Niki – Altar
Villa Garzoni
Villa Garzoni
Villa Torrigiani
Villa Torrigiani
Villa Lante - Geheimnisvolle Quelle
Villa Lante – Geheimnisvolle Quelle
Villa Le Guadalupe - Reiseandenken
Villa Le Guadalupe – Reiseandenken
Niki de Saint Phalle - Spiegelstern
Niki de Saint Phalle – Spiegelstern
  • Dr. Eckhart Gillen, Kunsthistoriker und Ausstellungskurator, Berlin
  • Lesungen: Barbara Stanek, Berlin

Programm
Samstag, 25. Mai 2013

Anreise
Vorstellung des Programms
Lesung im Garten der Villa Le Guadalupe
Abendessen

Sonntag, 26. Mai 2013

Exkursion nach Florenz mit Besuch der Gärten der Medici

Villa medicea di Castello
Der Garten einer der ältesten Residenzen der Medici, berühmt für die einzigartige Tiergrotte, ist reich an Zitrusfrüchten und seltenen Pflanzen.

Villa medicea La Petraia
Eine der faszinierendsten Medici-Villen durch ihre glückliche Lage in der Landschaft, ihre wunderbare ornamentale Ausgestaltung und ihre großzügige Gartenanlage.

Giardini di Boboli
Hinter dem Palazzo Pitti, dem Sitz der Medici als Großherzöge der Toskana, eröffnet sich einer der schönsten italienischen Gärten des 16. Jahrhunderts.

Picknick in den Gärten
Abendessen in der Villa Le Guadalupe

Montag, 27. Mai 2013

Gespräch in der Villa Le Guadalupe:
Der Traum des Poliphilo
Die Gärten der Medici
Mittagessen
Heiliger Wald / Park der Ungeheuer: Bomarzo
anschließend
Lesung im Wäldchen der Villa Le Guadalupe
Abendessen

Dienstag, 28. Mai 2013

Zweitägige Exkursion nach Bomarzo, Vignanello und Capalbio

Bomarzo
Ihr, die ihr irrend durch die Welt zieht, begierig, große und erstaunliche Wunderdinge zu sehen, kommt hierher, wo alles von Liebe spricht und von Kunst… Inschrift im Park von Bomarzo
Mittags Picknick im Heiligen Wald
Gegen Abend Fahrt nach Vignanello
Abendessen und Übernachtung

Mittwoch, 29. Mai 2013

Castello Ruspoli di Vignanello
Der Garten von Vignanello gehört zu den elegantesten Gartenanlagen Italiens. Das Castello liegt auf dem Gelände eines von den Benediktinern 853 errichteten Felsenklosters. Ihre heutige Form gewannen Castello und Garten durch Ottavia Orsini, der Tochter des Schöpfers von Bomarzo.

Weiterfahrt nach Capalbio, unterwegs Mittagessen

Giardino dei Tarocchi

Niki de Saint Phalle verwirklichte mit dem Tarotgarten ihren Lebenstraum: Sie schuf einen Dialog zwischen Skulptur und Natur, einen Ort zum Träumen, einen Garten der Phantasie und der Magie. Zehn Jahre arbeitete sie an dem Garten und lebte hier als „Hohepriesterin“ ihrer „ersten architektonischen Liebe“.

Abendessen am Hafen von Baratti
Rückfahrt nach Volterra

Donnerstag, 30. Mai 2013

Gespräch in der Villa Le Guadalupe:
Die Stufen der Erkenntnis
Camigliano, der Garten der Kamelien
Der Barockgarten von Collodi
Mittagessen
Nachmittag zur freien Verfügung, am frühen Abend
Lesung im Garten der Villa Le Guadalupe
Abendessen

Freitag, 31. Mai 2013

Exkursion nach Lucca mit Besuch der
Villa Torrigiani di Camiglia

Das barocke Eingangsportal zum Garten öffnet sich zu einer 700 Meter langen Zypressenallee. Der Garten, berühmt wegen seiner phantasievollen Wasserspiele, geht zurück auf das Konzept eines französischen Gartens aus dem Jahr 1650. Aus der Zeit der Umgestaltung in einen englischen Garten im 19. Jahrhundert stammen zahlreiche exotische Bäume und die Bepflanzung mit Kamelien, der Blume im Wappen der Torrigiani.

Mittagessen und Weiterfahrt zur Villa Garzoni di Collodi

Blickfang des Gartens ist die Treppe mit gegenläufigen Armen, gesäumt von Balustraden. In den Treppenabsätzen finden sich Grotten und Nischen mit Statuen von Göttern und Bauern. Oberhalb stürzt das Wasser über unzählige kleine Becken gleichsam wie eine Perlenkette den Hang herab.

Abendessen in der Villa Le Guadalupe

Samstag, 1. Juni 2013

Abreise

Ein schönes Land und holder Strom
nur spendet

Dem Herzen Sicherheit,
das guter Dinge

Dem Wohnort seiner Sonne
zugewendet.

Francesco Petrarca



Unterkunft:

  • Informationen zur Unterkunft


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